Besinnliches

Nächster Sonntagsgottesdienst

Mittwoch, 22. November, Buß- und Bettag
Gerechtigkeit erhöht ein Volk; aber die Sünde ist der Leute Verderben. (Sprüche 14,34)
19.00 Uhr Ökumenischer Gottesdienst zum Buß- und Bettag in der evangelischen Kirche mit Gemeindereferentin Anja Hermle und Pfarrerin Barbara Koch und Beteiligung der beiden Kirchenchöre.
Anschließend gemütliches Beisammensein im evangelischen Gemeindehaus.

Wir feiern 500 Jahre Reformation und wir tun dies in ökumenischer Verbundenheit, nicht als Jubelfeier eines Glaubenshelden - dafür haben wir keinen Grund, zu sehr lasten die Schattenseiten noch auf uns - und nicht als Bußgottesdienst, dafür schätzen wir zu sehr unsere evangelische Freiheit. Wir feiern 500 Jahre Reformation mit allen, die sich in die jahrtausendealte Tradition derer stellen, die hören auf das Wort Gottes, die sich mühen, es heute zu hören und die es hörbar machen und dann auch tun. Ich formuliere dies absichtlich so, dass Israel in den Blick kommt, denn unser sog. Altes Testament, die Tora ist immer noch Israels Bibel, sie war Jesu Bibel, er hat sich durch sie verstanden, sie ausgelegt und gelebt, sie war die Bibel derer, die auf Jesus als Messias bezogen waren, die sog. ersten Christen. Sie ist unsere Bibel bis heute. Unser Gott, der Vater Jesu Christi ist Israels Gott, durch Israel wissen wir von ihm. Deshalb steht in der Tradition derer, die Gottes Wort hören, hörbar machen und tun zuerst Gottes bleibendes Volk. Von ihm lernen wir, wir sind nur ein Zweig am jahrtausendealten Ölbaum Israel, wie der Apostel Paulus im Römerbrief schreibt. Und unsere gemeinsame Aufgabe ist das Wort Gottes, die Tora, die Bibel.
Und so möchte ich heute 500 Jahre Reformation feiern als Fest einer Bewegung, die sich müht, in den alten Schriften Gott sprechen zu hören, das Gehörte mitzuteilen und es zu befolgen.

Jahreslosung 2017: Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. (Hesekiel 36,26)