Gottesdienste

Verantwortliche Person: Pfarrerin Barbara Koch

  1. In jedem Gottesdienst gibt es neben der Mesnerin eine Ordnungsperson, die nicht zu den Risikogruppen gehört.
  2. Für jeden Gottesdienst gibt es Regeln, die vorher bekannt gemacht werden, im Verbandsanzeiger, im Schaukasten und auf einem großen Plakat. Die wichtigsten Regeln: 2 m Abstand halten, Hände desinfizieren, Masken aufsetzen, stehen auf dem Plakat, das vor dem Gottesdienst am Eingang aufgehängt wird mit dem Hinweis, dass erstens nur unter der Bedingung der Einhaltung dieser Regeln Gottesdienste stattfinden dürfen und zweitens diese Regeln auch für den Aufenthalt auf dem Kirchhof vor und nach dem Gottesdienst gelten.
  3. Die Ordnungsperson und der/die diensttuende KGR begrüßen die Gottesdienstbesucher*innen ohne die Hände zu schütteln und achten darauf, dass diese einzeln eintreten und die Distanz von 2 Metern eingehalten wird.
  4. Am Eingang liegt eine Box mit Mund-Nasenschutz aus. Die Ordnungsperson bittet Gottesdienstbesucher*innen, die keine Maske tragen, sich eine zu nehmen. Austeilen ist nicht möglich, da der Sicherheitsabstand nicht gewährleistet werden kann. Einlass ist nur mit Maske möglich. Die Masken dürfen mit nach Hause genommen werden. Eine Abfallbox für entsorgte Masken liegt bereit.
  5. Auf einem Tischchen mit der Box steht ein Sprühgerät mit Desinfektionsmittel. Ein Schild ist angebracht: Bitte desinfizieren Sie sich die Hände und nehmen Sie eine Maske. Die Ordnungsperson bittet freundlich darum und achtet darauf, dass dies geschieht.
  6. Die Türen bleiben offen.
  7. Die Bankpolster sind sämtlich entfernt, da sie nicht desinfizierbar sind. (Sie bleiben bis mindestens 31. August auf der Orgelempore, die gesperrt ist mit Ausnahme des/ der Organisten*in.) Auf jedem möglichen Sitzplatz liegt ein Filzkissen, das nach dem Gottesdienst durch Dampfbügeln desinfiziert wird. Bänke, Stühle und Handläufe werden ebenso desinfiziert nach jedem Gottesdienst.
  8. Zur besseren Sichtbarkeit klebt am Handlauf eines jeden vorgesehenen Sitzplatzes ein roter Punkt mit der Nummer des Sitzplatzes. KGR Lotte Schneider trägt während des Gottesdienstes in eine Excel-Tabelle ein, welche Personen in diesem Gottesdienst auf diesen nummerierten Plätzen sitzen. So können mögliche Infektionsketten nachvollzogen werden.
  9. Kommen Familien oder Paare, dürfen sie nebeneinander in der Bank Platz nehmen. Die Bank ist dann für weitere Besucher*innen gesperrt. Dies wird durch die Ordnungsperson erklärt.
  10. An jedem Platz liegt zur Begrüßung eine schöne Karte zum Mitnehmen.
  11. Die Liedstrophen werden zum Mitlesen projiziert, während die Orgel die Choräle spielt. Die Pfarrerin bittet zu Beginn darum, nur in Gedanken mitzusingen. Gesangbücher werden nicht ausgegeben, ein eigenes Gesangbuch kann mitgebracht werden. (Die Regale mit den Gesangbüchern stehen während der Corona-Krise in der Sakristei, damit nicht versehentlich eines genommen wird.) Es gilt die verkürzte Liturgie gemäß Rundschreiben OKR.
  12. Die Kirche hat 24 Sitzplätze in den Bänken, vier Stühle können hinten aufgestellt werden, zwei Stühle vorne (nichtgepolsterte Stühle aus dem Gemeindehaus). Das ergibt inklusive Mesnerin, Ordnungsperson, diensttuendem KGR und Pfarrerin 30 Sitzplätze maximal. Diese Personenhöchstzahl von 30 Personen für unsere Kirche wurden vom Kirchengemeinderat festgelegt. Sollten mehr Gottesdienstbesucher*innen kommen, können sie nicht eintreten. Auch das muss die Ordnungsperson erklären und gewährleisten.
  13. Sollten mehr als 30 Personen den Gottesdienst besuchen wollen, können auf dem Kirchhof in entsprechendem Abstand Stühle ohne Polster aufgestellt werden. Diese stehen vor der Kirche bereit.
  14. Am Ende des Gottesdienstes gibt die Ordnungsperson vom Portal beginnend immer einer Reihe nach der anderen Zeichen zum Verlassen der Bank. Wieder achtet sie darauf, dass die Distanz eingehalten wird. Der diensttuende KGR und die Pfarrerin verabschieden die Gemeindeglieder aus sicherer Distanz.
  15. Bläser*innen sind nicht gestattet, eine Solistin/ ein Solist kann aus der Distanz von 5 Metern singen.
  16. Das Heilige Abendmahl wird nicht gefeiert.
  17. Taufen werden in einem selbständigen Taufgottesdienst gefeiert. Neben der Pfarrerin und dem Täufling dürfen nicht mehr als zwei Personen unmittelbar am Taufstein sein. Bei der Taufhandlung darf der Mindestabstand unterschritten werden.
  18. Trauungen können stattfinden, wenn die Regeln eingehalten werden können. Bei der Segnung darf der Mindestabstand unterschritten werden.
  19. Konfirmations- und Jubiläumskonfirmationsgottesdienste werden verschoben. Bis zum Beginn der Sommerferien sollen hierzu weitere Informationen des OKR folgen.
  20. Trauerfeiern sind möglich mit maximal 50 Besucher*innen.
  1. Gottesdienste im Grünen sind möglich mit maximal 100 Besucher*innen und denselben Bestimmungen. Ein einzelner Bläser darf mit einem Mindestabstand von 5 Metern spielen.
  2. Kindergottesdienste finden bis zur allgemeinen Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen nicht statt.

Altshausen, 4. Mai 2020

 

Wir beten im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes.

Wir beten gemeinsam um Schutz und Hilfe in dieser unfassbaren Krise weltweit und bei uns in Deutschland.

Lied: EG 571.2 Ubi caritas et amor, Wo die Liebe wohnt und Güte

"Was ihr für einen meiner geringsten Brüder getan habt, das habt ihr mir getan." (Matthäus 25,40).
"Das ist mein Gebot: Liebt einander" (Johannes 15,12). Mit diesen und vielen anderen Worten und vor allem Taten hat Jesus die "Menschlichkeit" Gottes gepredigt. Überlegen Sie, was doch in diesen Worten drinstekct! Da wird niemand abgeschrieben, niemand auf der Seite gelassen, niemand ausgestoßen. Da ist unendlich viel Sympathie drin für die Schwachen, die Armen und gar für die Sünder. So ist Gott mit uns Menschen. Jesus hat es uns vorgelebt. Er hat Anteil genommen am Schicksal eines jeden Menschen. Welch eine weltverändernde Kraft könnte die Botschaft Jesu haben, wenn sie gehört und gelebt würde!
Irgendwo ist es doch sonderbar: Jeder möchte geliebt werden, doch so viel Streit in der Welt! Jeder möchte in Frieden leben, doch so viel Krieg!
Mutter Teresa sagt: "Machen wir uns heute neu bewusst, wie sehr Gott jeden von uns liebt. Seine Liebe ist voll Zärtlichkeit. Seine Liebe ist so groß, so echt und lebendig, dass Jesus kam, um uns zu lehren, wie man liebt. Die Liebe erkaltet nie, sie bleibt immer lebendig. Die Werke der Liebe, die unsere Liebe zum Ausdruck bringen, sind ein Weg zum Frieden. - Und wo beginnt diese Liebe? In unserem Herzen! Wir müssen uns bewusst sein, dass wir für etwas Grosses geschaffen sind, nicht dafür, eine Nummer in der Welt zu sein. Wir sind geschaffen, um zu lieben und geliebt zu werden."
Mögen die Gedanken von Mutter Teresa uns helfen, die Liebe täglich zu lernen und zu üben! Es ist unsere schöntse, edelste und beglückendste Aufgabe, die Welt etwas schöner zu machen - indem wir einander lieben!
P. Karl Meier, SDS

Stille

Fürbitten

Ewiger, allmächtiger Gott,
der Verwandlung wirkt und Neues schafft,
du Gott des väterlichen Friedens
und der mütterlichen Liebe.
Unsere Herzen sind voller Hoffnung auf dich gerichtet:

Deine Kirche hat am Ufer des Mittelmeeres
die Geburtswehen und ihre Kinderjahre durchlebt.
Bleibe bei deiner Kirche, die weltweit weiterwächst,
dass sie zu voller Einsicht reift.

In dieser Zeit des Wachsens bitten wir dich
um die Gabe der Verwandlung.
Erneuere in uns den Geist der Gemeinschaft.
Forme unsere Gedanken zu Gedanken der Liebe.
Schenke uns die Erfahrung deines Friedens.
Gib uns den Mut und die Beweglichkeit,
Verwandlung anzunehmen
bei uns selbst und bei anderen,
bei denen, die leiden,
und bei denen, die Leiden verursachen
bei Opfern und Tätern
und bei deinem ganzen Volk.

In einer Welt voller Gewalt und Hass
schenk uns den Mut,
Liebe und Eintracht zu säen.
Nähre in uns die Saat der Einsicht
und schenke uns Verstand,
dass wir die Konflikt unter uns sehen
und lösen lernen

Bereite unseren Geist, unsere Herzen und Hände,
dass wir deine Ernte einbringen.

G: Amen.

Vater unser...

Christus,
unablässig suchst du jeden,
der und die nach dir sucht und sich fern von dir glaubt.
Mach uns bereit, jederzeit unser Leben in deine Hände zu legen.
Während wir dich noch suchen, hast du uns schon gefunden.
So arm unser Gebet auch sein mag: du hörst uns zu,
weit mehr, als wir es erahnen und glauben können.

Gott sei uns gnädig und segne uns,
er lasse sein Antlitz leuchten.
Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!

Lied: EG 571.2 Ubi caritas et amor, Wo die Liebe wohnt und Güte

Gottes Geleit möge unsere Seelen ruhig werden lassen. Amen

Hei, liebe Konfis:
Corona darf nicht alles lahm legen!
Seid Ihr bereit für eine kleine tägliche challenge?
Worum geht´s? Jede Woche schicke ich Euch per Mail eine kleine Aufgabe. Manche Aufgaben sind für jede und jeden einzeln, manche für die ganze Gruppe gedacht.
Was braucht Ihr? Smartphone, Papier, Stifte, Schere, Nagellack, leere Klorollen, Spaß und Neugier (bitte kauft nichts extra ein, werdet kreativ!)
Wenn Ihr die erste Aufgabe geschafft habt, dann meldet Euch, Ihr bekommt gleich von mir die nächste!

Der Kirchengemeinderat hat die Verschiebung der Konfirmation auf einen Zeitpunkt im Herbst beschlossen. Bis zum Beginn der Sommerferien wird der Oberkirchenrat nach Möglichkeit verlässliche Informationen zum Zeitpunkt der Wiederaufnahme von Konfirmationen geben.

Hier die zugrundeliegenden Verordnungen.

Anordnung zur Änderung der Konfirmationsordnung und anderer kirchlicher Gesetze
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
der Geschäftsführende Ausschuss der 16. Landessynode hat im Einvernehmen mit dem Kollegium des Oberkirchenrates auf die sich überschlagenden Ereignisse reagiert und damit auch die kirchenrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Anforderungen der „Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2“ (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17. März 2020 mit den Rechtsnormen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Einklang stehen.
Dazu wurde am 17. März 2020 gemäß § 29 Abs. 1 Kirchenverfassungsgesetz die „Anordnung … zur Änderung der Konfirmationsordnung und anderer kirchlicher Gesetze getroffen. Den Wortlaut finden Sie im digitalen Amtsblatt oder auf der Homepage der Landeskirche, die Anordnung gilt rückwirkend ab dem 14. März 2020.
Ich nenne Ihnen hier die wichtigsten Konsequenzen und praktischen Folgen:
Das Land Baden-Württemberg hat (§ 3 Absatz 3 CoronaVO) sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 15. Juni 2020 untersagt und dabei ausdrücklich (Absatz 2) auch „Zusammenkünfte in Kirchen“ genannt.
Daraus ergibt sich, dass Gottesdienste in der herkömmlichen Form derzeit nicht gefeiert werden können. Einstweilen setzt der Oberkirchenrat daher die örtlichen Gottesdienstordnungen nach § 17 KGO aus, so dass die Verkündigung des Evangeliums nicht mehr im Predigtgottesdienst der Gemeinde geschieht, sondern abweichend von den dort genannten Zeiten, Orten und Formen.

Die anstehenden Konfirmationen fallen in besonderer Weise unter die Gottesdienste und Versammlungen, in denen eine besondere Ansteckungsgefahr herrscht. In der Konfirmationsordnung sind – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Tage und das Verfahren geregelt, nach dem der Konfirmationstag in einer Gemeinde sich bestimmt. Diese Konfirmationstage werden in diesem Jahr aufgehoben, ihre Einhaltung ist also nicht mehr verpflichtend. Die Kirchengemeinderatsgremien werden ermächtigt, für ihre Gemeinde oder Verbundgemeinde einen geeigneten Termin nach dem 15.06.2020 festlegen. Auch hier ist sicher auf die örtlichen Verhältnisse, den Kontakt zu Traditionen und Vereinen zu achten, vor allem aber das Gespräch mit den Familien und den Jugendlichen zu suchen. Die Konfirmation als „Feier des Daseins und des Lebens“ (Kristian Fechtner) könnte für die Jugendlichen gerade unter diesen Umständen ein besonderes, vor allem geistliches, Erlebnis werden.
Nun wünsche ich Ihnen viel Kraft und Glaubensmut, viel Kreativität und Weisheit für diese schwierige Zeit und grüße Sie herzlich.
Ihr
Dr. Frank Zeeb

Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften vom 21.3.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Kultusministerium hat mit sofortiger Wirkung nachfolgende Verordnung erlassen:
Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Aus-breitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veran-staltungen und Zusammenkünften
Vom 21. März 2020
Auf Grund von § 3 Absatz 5 Satz 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – Corona-VO), zuletzt geändert am 20. März 2020, wird verordnet:
Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt.
Als Ausnahmen hiervon sind zulässig:

1. unaufschiebbare religiöse Zeremonien, wie ggf. Taufen und Eheschließungen, im engsten Familien- und Freundeskreis mit nicht mehr als fünf teilnehmenden Personen,
2. Gottesdienste im kleinsten Rahmen zur Aufzeichnung und medialen Verbreitung,
3. Gottesdienste, an denen ausschließlich in häuslicher Gemeinschaft, wie beispielsweise in Klosterkonventen, lebende Mitglieder religiöser Gemeinschaften teilnehmen,
4. Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis, wenn diese Feiern unter freiem Himmel mit nicht mehr als zehn teilnehmenden Personen stattfinden,
5. rituelle Leichenwaschungen, soweit sie in den dafür vorgesehenen spezialisierten Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen hygienischen Standards und durch dafür ausgebildete Personen vorgenommen werden; die Teilnahme weiterer Personen bleibt untersagt.
Bei Aufbahrungen in Leichenhallen und ähnlichen Einrichtungen ist eine Besichtigung der Leiche durch mehrere Personen gleichzeitig untersagt.
An allen Veranstaltungen müssen die beteiligten Personen die Maßnahmen zum Infektionsschutz einhalten.
Weitergehende Ge- und Verbote der Stadt- und Landkreise und der Gemeinden wie beispielsweise das Gebot, Teilnehmerlisten anzufertigen, bleiben unberührt.
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Verkündung in Kraft.
Stuttgart, den 21. März 2020

Glaubensbekenntnis der Ökumenischen Weltkirchenkonferenz 1990 in Seoul

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist

und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.

Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,

an die Stärke der Waffen,

an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus.

Der gekommen ist, uns zu heilen,

und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.

Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,

dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,

dass der Tod das Ende ist,

dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,

die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet

und dass alle Frauen und Männer

gleichberechtigte Menschen sind.

Ich glaube an Gottes Verheißung

eines neuen Himmels und einer neuen Erde,

wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.

Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,

an die Liebe mit offenen Händen,

an den Frieden auf Erden. Amen

 

Seit 1990, also seit 30 Jahren treffen wir uns, außer in den Schulferien, in einer kleinen Gruppe tatsächlich seit damals, zur „Zeit zum Friedensgebet“ in der Evangelischen Kirche.

Anlass war vor genau 30 Jahren die Weltkirchenkonferenz im fernen Seoul. Täglich haben wir uns anfangs abwechselnd in der Pfarr- und Schlosskirche St. Michael und in der Evangelischen Kirche in Altshausen zur Gebetszeit getroffen, um die dortigen Beschlüsse und Überlegungen im Gebet hier bei uns vor Ort zu begleiten.

Dann kam der Golfkrieg im Irak und große Angst war vor den modernen Waffen unserer Neuzeit zu spüren und so gab es wieder das tägliche Gebetsangebot. Wir haben uns im Team des Friedensgebets dann auf 19:00 Uhr täglich geeinigt.

Nach Ende des Golfkrieges wählten wir schließlich 19:00 Uhr, immer freitags in der Evangelischen Kirche. Zuständig sind immer 1-2 Verantwortliche für das Friedensgebet. Eine kleine Liturgie ist entstanden und zu normalen Zeiten werden immer die Fürbitten aus Taizé gemeinsam gebetet. Ein Lied, ein Impuls und die Stille Zeit schließen mit diesen Fürbitten, dem Vaterunser und einem Segenswort ab. Die Liturgie finden Sie oben abgedruckt.

Einmal im Jahr gestalten wir mittlerweile im Rahmen der Friedensdekade im November am Volkstrauertag einen Friedensgottesdienst – ebenfalls in der Evangelischen Kirche.

Nun beten wir in dieser Corona-Krise im ökumenischen Miteinander in Altshausen um 19:30 Uhr und die Glocken der Pfarr- und Schlosskirche St. Michael und unserer Glocken läuten jetzt gemeinsam um diese Zeit, wie alle Glocken der Gotteshäuser in Baden-Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als Zeichen der Solidarität mit allen Kranken und Helfenden, mit allen bekümmerten und das Gebet suchenden Mitchristen stellen wir eine Kerze ins Fenster zu den Nachbarn.

Das Team des Friedensgebetes grüßt alle Mitbetenden und wir freuen uns, wenn wieder die Zeit der Gnade kommt und wir uns freitags, vielleicht dann bleibend um 19:30 Uhr in der Kirche treffen können. – Vielleicht können wir ja dann in einem passenden Rahmen auch unser 30jähriges Jubiläum feiern.

Im Namen des Teams des Friedensgebetes grüßt Sie herzlich

Gudrun Egerer

Kindergottesdienste finden bis zur allgemeinen Öffnung der Kinderbetreuungseinrichtungen nicht statt.

Kindergottesdienst, der Sonntag live mitgefeiert werden kann.

https://www.kinderkirche-wuerttemberg.de/kindergottesdienst-im-livestream

Wir hoffen aber, dass bald wieder gilt:

Komm doch in die Kinderkirche!  

In unserer Kirchengemeinde findet alle zwei Wochen Kinderkirche statt.
Aufgrund der Schulferien kommt es auch zu längeren Pausen.

Im Verbandsanzeiger des Gemeindeverwaltungsverbandes Altshausen erscheint unter kirchliche Nachrichten an den Kinderkirchsonntagen das Kinderkirchlogo.
 
Wir beginnen mit den Kindern im Gottesdienst der Erwachsenen um 9.30 Uhr in der Kirche und werden dann vor der Lesung mit dem Lied „Fröhlich gehe ich, denn der Herr segnet mich“ verabschiedet.
Wir gehen hinüber ins Gemeindehaus, wo die Kinder eine biblische Geschichte hören. Und natürlich singen, basteln, beten oder spielen wir auch.
6 bis 8 Kinder besuchen momentan die Kinderkirche.
Herzliche Einladung an alle Kinder!  Neben den „normalen“ Kinderkirchsonntagen  sind  die Kinder auch zu folgenden Veranstaltungen herzlich eingeladen:
Ostermontag – Familiengottesdienst mit Osterfrühstück um 10.00 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Altshausen
Kinderbibeltag in den Herbstferien
Krippenspiel an Heiligabend   
Zum Team der Kinderkirche gehören neben Pfarrerin Barbara Koch, Susanne Kinze, Ilonka Siebert und Benjamin Weber.
Am Kinderbibeltag werden wir auch immer wieder von JugendmitarbeiterInnen unterstützt.
Die Krippenspielproben werden von Ilonka Siebert und Silke Weißenrieder geleitet.

Bestattungen können gefeiert werden, wenn bestimmte schützende Maßnahmen und Bestimmungen verbindlich eingehalten werden. Die Zahl der Besucher ist auf 50 begrenzt.

  • Bestattungsfeiern im Familien- und Freundeskreis dürfen stattfinden, jedoch wird die Anzahl der Trauergäste auf eine Zahl von 50 Personen begrenzt.
  • Mund und Nase sind zu bedecken
  • Ein Mindestabstand von 2 Metern zwischen den Gottesdienstbesuchern ist einzuhalten.
  • Auf Abstand auch beim Eintreten achten. Besucher*innen sollen einzeln eintreten und die Kapelle bankweise verlassen.
  • Weihwasser und Erde werden weder in der Halle noch am Grab zur Verfügung stehen.
  • Reise – Rückkehrer aus Risikogebieten sowie Personen mit grippeähnlichen Symptomen dürfen der Feier nicht beiwohnen.
  • Auf Händeschütteln, Beileidsbezeigungen und Nähe soll verzichtet werden.
  • Am Eingang zu Feierhallen, Friedhöfen etc. werden entsprechende Hinweise angebracht.

 

Und wenn wir wieder sorglos Gottesdienst feiern dürfen:

Trauergottesdienste werden in der Friedhofskapelle auf dem Altshauser Friedhof oder in der evangelischen Kirche in Altshausen oder in einer katholischen Kirche des Ortes abgehalten, in dem der beziehungsweise die Verstorbene gewohnt hat. Orgelmusik begleitet den Gottesdienst. Die Trauerfeier bereiten die Trauerfamilie und die Pfarrerin in einem Gespräch gemeinsam vor. Hilfreich für eine persönliche Gestaltung der Bestattung ist es, die wichtigsten Lebensdaten und den Denkspruch zur Konfirmation des verstorbenen Menschen bereitzuhalten. Trauerfeiern sind kostenlos. Die christliche Beisetzung ist ein letzter Dienst an einem unserer Mitglieder und vermittelt den Angehörigen Trost und Beistand. Da die Trauergottesdienste öffentlich sind, werden Ort und Zeit im Sonntagsgottesdienst bekannt gegeben. In der Andacht gedenkt die Gemeinde der Verstorbenen und betet für die Toten und ihre Familien. So sind Trauernde und Verstorbene in der Gemeinschaft der Gemeinde aufgehoben.

Die evangelische Trauung ist eine Segenshandlung und wird überwiegend in unserer Kirche gefeiert. Andere Trauorte sind möglich, den Wunschort sprechen Sie bitte mit unserer Pfarrerin ab. Evangelisch getraut werden können alle Paare bei denen mindestens ein Partner evangelisch ist. Bei unterschiedlichen Konfessionen, z.B. gehören Braut oder Bräutigam der katholischen Kirche an, kann die Trauung von den Geistlichen beider Kirchen zelebriert werden. Auch eine kirchliche Trauung beginnt mit weltlichen Vorbereitungen. Sie sollten Ihren Personalausweis sowie die Tauf– und Konfirmationsbescheinigung zur Hand haben. Die Pfarrerin lädt Sie zu einem Traugespräch ein, bei dem hauptsächlich die liturgischen Elemente des Gottesdienstes und damit verbundene Fragen durchgesprochen werden. Die Zeremonie folgt einem festgelegten Ablauf, der Freiraum läßt für die Mitwirkung von Angehörigen und Freunden. Steht Ihr Entschluss zur kirchlichen Hochzeit fest, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Pfarramt auf. Halten Sie einen oder zwei Ausweichtermine fest, falls Ihr Wunschtermin nicht möglich ist.

Während der Zeit der Gefährdung durch das Corona-Virus unterliegen die Traugottesdienste denselben Regeln wie alle anderen Gottesdienste in unserer Kirche. Bitte beachten Sie unser Infektionsschutzkonzept, das Sie unter der Rubrik "Sonntagsgottesdienst" finden. Traugottesdienste können nur stattfinden, wenn diese Regeln eingehalten werden können.

Jahreslosung 2020: Ich glaube; hilf meinem Unglauben! (Markus 9,24)

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