Gottesdienste

Nächster Sonntagsgottesdienst

Es finden keine Gottesdienste in der Kirche statt!
Die Glocken laden wie gewohnt zum Gebet ein.
Eine Liturgie von Pfarrerin Barbara Koch finden Sie auf der Homepage www.kirche-altshausen.de unter der Rubrik „Besinnliches“.
Wir möchten Sie dazu ermuntern, den Gottesdienst im häuslichen Kreis zu feiern.
Nutzen Sie auch das Angebot der Gottesdienste in Fernsehen und Rundfunk!

Sonntag, 5. April, Palmsonntag
Wochenspruch: Der Menschensohn muss erhöht werden, auf dass er alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben. (Johannes 3,14b.15)
Predigttext: Markus 14, 1-9
Samstag, 4. und Sonntag 5. April bei Regio-TV:
11.00 Uhr Gottesdienst mit Prälat Harald Stumpf aus Heilbronn.
Der Gottesdienst wird über die Sender Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben und Regio TV Stuttgart, im Kabelprogramm und auch über Satellit ausgestrahlt.
Nach der jeweiligen Ausstrahlung über TV finden Sie die ganze Reihe seit dem Sonntag Lätare auch bei www.kirchenfernsehen.de und unter https://www.youtube.com/channel/UCL8UX0iyAt5jzdCPOG5HHCg
9.30 Uhr ZDF: Katholischer Gottesdienst aus dem Stephansdom in Wien
11.05 Deutschlandfunk: Rundfunkgottesdienst aus der Martinskirche Pfullingen

Donnerstag, 9. April, Gründonnerstag
Tagesspruch: Er hat ein Gedächtnis gestiftet seiner Wunder, der gnädige und barmherzige Herr. (Psalm 111,4)
11.00 Uhr Regio-TV: Gottesdienst mit Diakonie-Chef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann aus Stuttgart

Freitag, 10. April, Karfreitag
Tagesspruch: Also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben. (Johannes 3,16)
Predigttext: 2. Korinther 5,14b-21
10.00 Uhr ARD: Evangelischer Gottesdienst aus der Unterkirche der Dresdner Frauenkirche
11.00 Uhr Regio-TV: Gottesdienst mit Prälatin Gabriele Arnold aus Stuttgart

Weitere Angebote finden Sie auf dem You tube Kanal online-kirche württemberg

Vergessen Sie auch nicht, welchen Schatz an Gebeten, Liedern, Bildern und guten Gedanken unser Gesangbuch bereithält!

Wir beten im Namen Gottes des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Wir beten gemeinsam um Schutz und Hilfe in dieser unfassbaren Krise weltweit und bei uns in Deutschland.

Lied: Fürchte dich nicht...EG 629,1-3

Meine Zuversicht ist bei Gott: Meine Seele ist stille zu Gott, der mir hilft. Denn er ist mein Fels, meine Hilfe, mein Schutz, dass ich gewiss nicht wanken werde. Wie lange stellt ihr alle einem nach, wollt alle ihn morden, als wäre er eine hängende Wand und eine rissige Mauer? Sie denken nur, wie sie ihn von seiner Höhe stürzen, si ehaben Gefallen am Lügen; mit dem Munde segnen sie, aber im Herzen fluchen sie. Aber sei nur stille zu Gott, meine Seele; denn er ist meine Hoffnung. Er ist mein Fels, meine Hilfe und mein Schutz, dass ich nicht wanken werde. Bei Gott ist mein Heil und meine Ehre, der Fels meiner Stärke, meine Zuversicht ist bei Gott. Hoffet auf ihn allezeit, liebe Leute, schüttet euer Herz vor ihm aus; Gott ist unsere Zuversicht. – nach Psalm 62,2-8

Warum auf das Wanken verzichten? Wer sich ein wenig in der Statik auskennt, weiß, dass flexible Dinge viel stabiler sind als starre. Hochhäuser beispielsweise müssen etwas wanken, wenn der Wind weht. Wer auf den Füßen steht, ist ständig in ganz leichter Bewegung. Nur wer wanken kann, kann auch fest stehen. Sicher weiß auch der Mensch, der Psalm 62 als erster gebet hat, wie wichtig es ist, flexibel zu sein. Aber er weiß auch, wie wichtig ein stabiler Untergrund zum Stehen ist. Und er weiß, wie schwer es ist, wenn die Seele wankt und unruhig ist. Wirklich fallen tut man, wenn man keinen innerlichen Halt findet. Die Botschaft von Psalm 62 ist: Mach dir immer wieder klar, dass du nicht in der Luft hängst, sondern dass du auf festem Grund stehst. Wenn du Gott unter deinen Füßen weißt, kannst du anfangen, ruhig zu werden. – Gedanken zu Psalm 62 von Frank Muchlinsky/#ohnewanken

Stille

Fürbitten
O Gott, unser Heiland, zeige Dein Erbarmen für die ganze Menschheitsfamilie, die gerade in Aufruhr ist und beladen mit Krankheit und Angst. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Komm uns zur Hilfe nun, da sich der Coronavirus auf der ganzen Erde ausbreitet. Heile die, die krank sind, unterstütze und beschütze ihre Familien, Angehörigen und Freunde vor Ansteckung. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Schenk uns deinen Geist der Liebe und Besonnenheit, auf dass wir zusammenwirken, um die Ausbreitung des Virus und seine Wirkungen einzuschränken und zum Erliegen bringen zu können. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Mach uns wach, aufmerksam und vorausschauend im Blick auf die Bekämpfung von Krankheiten überall: die Malaria, das Dengue-Fieber, die HIV-Krankheit und die vielen anderen Krankheiten, die bei Menschen Leid verursachen und für etliche tödlich enden. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Heile unsere Selbstbezogenheit und unsere Gleichgültigkeit, wo wir uns nur dann sorgen, wenn wir selbst vom Virus oder anderem Leid getroffen sind. Eröffne uns Wege, aus unserer Zaghaftigkeit und Furcht hinaus, wenn unsere Nächsten für uns unsichtbar werden. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Stärke und ermutige die, die im Gesundheitswesen, in Praxen und Krankenhäusern,Pflegeeinrichtungen und anderen Bereichen der Medizin arbeiten: Pflegende, Fürsorgende, Ärztinnen und Ärzte, Klinikseelsorgerinnen und -seelsorger, Mitarbeitende in Krankenhäuser – alle, die sich der Aufgabe widmen, für Kranke und ihre Familien zu sorgen. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Inspiriere die Forschenden, die an Impfstoffen, Medikamenten und der Herstellung medizinischer Ausstattung arbeiten. Gib ihnen Erkenntnisse und Weitblick. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Erhalte die Menschen, deren Arbeit und Einkommen durch Schließungen, Quarantänen, geschlossene Grenzen und andere Einschränkungen bedroht sind. Beschütze alle, die reisen müssen. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Leite die politisch Verantwortlichen, dass sie die Wahrheit sagen und danach handeln. Halte die Ausbreitung von Falschinformation und Gerüchten zurück. Hilf, dass Gerechtigkeit waltet, sodass allen Menschen auf der Erde Heil und Heilung erfährt. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Heile unsere Welt. Heile unsere Körper. Stärke unsere Herzen und Sinne. Und in der Mitte des Aufruhrs gib uns Hoffnung und Frieden. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

In deinen gnädigen Armen halte alle, die gestorben sind und die in dieser Zeit sterben werden. Tröste ihre Hinterbliebenen, tröste die, die verzweifelt sind. Höre unser Rufen, o Gott:

G: Höre unser Gebet.

Gedenke deiner Familie, der ganzen Menschheit, und deiner ganzen Schöpfung, in deiner großen Liebe.

G: Amen.

Vater unser...

Christus,
unablässig suchst du jeden,
der und die nach dir sucht und sich fern von dir glaubt.
Mach uns bereit, jederzeit unser Leben in deine Hände zu legen.
Während wir dich noch suchen, hast du uns schon gefunden.
So arm unser Gebet auch sein mag: du hörst uns zu,
weit mehr, als wir es erahnen und glauben können.

Gott sei uns gnädig und segne uns,
er lasse sein Antlitz leuchten.
Es segne uns Gott, und alle Welt fürchte ihn!

Bleib mit deiner Gnade bei uns... EKG 787.8 wiederholend singen und summen

Gottes Geleit möge unsere Seelen ruhig werden lassen. Amen

 

 

Der Kirchengemeinderat hat die Verschiebung der Konfirmation auf einen Zeitpunkt im Herbst beschlossen. Hier die zugrundeliegenden Verordnungen.

Anordnung zur Änderung der Konfirmationsordnung und anderer kirchlicher Gesetze
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schwestern und Brüder,
der Geschäftsführende Ausschuss der 16. Landessynode hat im Einvernehmen mit dem Kollegium des Oberkirchenrates auf die sich überschlagenden Ereignisse reagiert und damit auch die kirchenrechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass die Anforderungen der „Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2“ (Corona-Verordnung – CoronaVO) vom 17. März 2020 mit den Rechtsnormen der Evangelischen Landeskirche in Württemberg in Einklang stehen.
Dazu wurde am 17. März 2020 gemäß § 29 Abs. 1 Kirchenverfassungsgesetz die „Anordnung … zur Änderung der Konfirmationsordnung und anderer kirchlicher Gesetze getroffen. Den Wortlaut finden Sie im digitalen Amtsblatt oder auf der Homepage der Landeskirche, die Anordnung gilt rückwirkend ab dem 14. März 2020.
Ich nenne Ihnen hier die wichtigsten Konsequenzen und praktischen Folgen:
Das Land Baden-Württemberg hat (§ 3 Absatz 3 CoronaVO) sämtliche Veranstaltungen und Versammlungen bis zum 15. Juni 2020 untersagt und dabei ausdrücklich (Absatz 2) auch „Zusammenkünfte in Kirchen“ genannt.
Daraus ergibt sich, dass Gottesdienste in der herkömmlichen Form derzeit nicht gefeiert werden können. Einstweilen setzt der Oberkirchenrat daher die örtlichen Gottesdienstordnungen nach § 17 KGO aus, so dass die Verkündigung des Evangeliums nicht mehr im Predigtgottesdienst der Gemeinde geschieht, sondern abweichend von den dort genannten Zeiten, Orten und Formen.

Die anstehenden Konfirmationen fallen in besonderer Weise unter die Gottesdienste und Versammlungen, in denen eine besondere Ansteckungsgefahr herrscht. In der Konfirmationsordnung sind – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die Tage und das Verfahren geregelt, nach dem der Konfirmationstag in einer Gemeinde sich bestimmt. Diese Konfirmationstage werden in diesem Jahr aufgehoben, ihre Einhaltung ist also nicht mehr verpflichtend. Die Kirchengemeinderatsgremien werden ermächtigt, für ihre Gemeinde oder Verbundgemeinde einen geeigneten Termin nach dem 15.06.2020 festlegen. Auch hier ist sicher auf die örtlichen Verhältnisse, den Kontakt zu Traditionen und Vereinen zu achten, vor allem aber das Gespräch mit den Familien und den Jugendlichen zu suchen. Die Konfirmation als „Feier des Daseins und des Lebens“ (Kristian Fechtner) könnte für die Jugendlichen gerade unter diesen Umständen ein besonderes, vor allem geistliches, Erlebnis werden.
Nun wünsche ich Ihnen viel Kraft und Glaubensmut, viel Kreativität und Weisheit für diese schwierige Zeit und grüße Sie herzlich.
Ihr
Dr. Frank Zeeb

Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften vom 21.3.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
das Kultusministerium hat mit sofortiger Wirkung nachfolgende Verordnung erlassen:
Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Aus-breitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veran-staltungen und Zusammenkünften
Vom 21. März 2020
Auf Grund von § 3 Absatz 5 Satz 2 der Verordnung der Landesregierung über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 (Corona-Verordnung – Corona-VO), zuletzt geändert am 20. März 2020, wird verordnet:
Veranstaltungen und sonstige Zusammenkünfte in Kirchen, Moscheen, Synagogen und die Zusammenkünfte anderer Glaubensgemeinschaften sind grundsätzlich untersagt.
Als Ausnahmen hiervon sind zulässig:

1. unaufschiebbare religiöse Zeremonien, wie ggf. Taufen und Eheschließungen, im engsten Familien- und Freundeskreis mit nicht mehr als fünf teilnehmenden Personen,
2. Gottesdienste im kleinsten Rahmen zur Aufzeichnung und medialen Verbreitung,
3. Gottesdienste, an denen ausschließlich in häuslicher Gemeinschaft, wie beispielsweise in Klosterkonventen, lebende Mitglieder religiöser Gemeinschaften teilnehmen,
4. Erd- und Urnenbestattungen sowie Totengebete im engsten Familien- und Freundeskreis, wenn diese Feiern unter freiem Himmel mit nicht mehr als zehn teilnehmenden Personen stattfinden,
5. rituelle Leichenwaschungen, soweit sie in den dafür vorgesehenen spezialisierten Einrichtungen unter Wahrung der maßgeblichen hygienischen Standards und durch dafür ausgebildete Personen vorgenommen werden; die Teilnahme weiterer Personen bleibt untersagt.
Bei Aufbahrungen in Leichenhallen und ähnlichen Einrichtungen ist eine Besichtigung der Leiche durch mehrere Personen gleichzeitig untersagt.
An allen Veranstaltungen müssen die beteiligten Personen die Maßnahmen zum Infektionsschutz einhalten.
Weitergehende Ge- und Verbote der Stadt- und Landkreise und der Gemeinden wie beispielsweise das Gebot, Teilnehmerlisten anzufertigen, bleiben unberührt.
Diese Verordnung tritt am Tag ihrer Verkündung in Kraft.
Stuttgart, den 21. März 2020

Glaubensbekenntnis der Ökumenischen Weltkirchenkonferenz 1990 in Seoul

Ich glaube an Gott, der die Liebe ist

und der die Erde allen Menschen geschenkt hat.

Ich glaube nicht an das Recht des Stärkeren,

an die Stärke der Waffen,

an die Macht der Unterdrückung.

Ich glaube an Jesus Christus.

Der gekommen ist, uns zu heilen,

und der uns aus allen tödlichen Abhängigkeiten befreit.

Ich glaube nicht, dass Kriege unvermeidbar sind,

dass Friede unerreichbar ist.

Ich glaube nicht, dass Leiden umsonst sein muss,

dass der Tod das Ende ist,

dass Gott die Zerstörung der Erde gewollt hat.

Ich glaube, dass Gott für die Welt eine Ordnung will,

die auf Gerechtigkeit und Liebe gründet

und dass alle Frauen und Männer

gleichberechtigte Menschen sind.

Ich glaube an Gottes Verheißung

eines neuen Himmels und einer neuen Erde,

wo Gerechtigkeit und Frieden sich küssen.

Ich glaube an die Schönheit des Einfachen,

an die Liebe mit offenen Händen,

an den Frieden auf Erden. Amen

 

Seit 1990, also seit 30 Jahren treffen wir uns, außer in den Schulferien, in einer kleinen Gruppe tatsächlich seit damals, zur „Zeit zum Friedensgebet“ in der Evangelischen Kirche.

Anlass war vor genau 30 Jahren die Weltkirchenkonferenz im fernen Seoul. Täglich haben wir uns anfangs abwechselnd in der Pfarr- und Schlosskirche St. Michael und in der Evangelischen Kirche in Altshausen zur Gebetszeit getroffen, um die dortigen Beschlüsse und Überlegungen im Gebet hier bei uns vor Ort zu begleiten.

Dann kam der Golfkrieg im Irak und große Angst war vor den modernen Waffen unserer Neuzeit zu spüren und so gab es wieder das tägliche Gebetsangebot. Wir haben uns im Team des Friedensgebets dann auf 19:00 Uhr täglich geeinigt.

Nach Ende des Golfkrieges wählten wir schließlich 19:00 Uhr, immer freitags in der Evangelischen Kirche. Zuständig sind immer 1-2 Verantwortliche für das Friedensgebet. Eine kleine Liturgie ist entstanden und zu normalen Zeiten werden immer die Fürbitten aus Taizé gemeinsam gebetet. Ein Lied, ein Impuls und die Stille Zeit schließen mit diesen Fürbitten, dem Vaterunser und einem Segenswort ab. Die Liturgie finden Sie oben abgedruckt.

Einmal im Jahr gestalten wir mittlerweile im Rahmen der Friedensdekade im November am Volkstrauertag einen Friedensgottesdienst – ebenfalls in der Evangelischen Kirche.

Nun beten wir in dieser Corona-Krise im ökumenischen Miteinander in Altshausen um 19:30 Uhr und die Glocken der Pfarr- und Schlosskirche St. Michael und unserer Glocken läuten jetzt gemeinsam um diese Zeit, wie alle Glocken der Gotteshäuser in Baden-Württemberg und der Diözese Rottenburg-Stuttgart. Als Zeichen der Solidarität mit allen Kranken und Helfenden, mit allen bekümmerten und das Gebet suchenden Mitchristen stellen wir eine Kerze ins Fenster zu den Nachbarn.

Das Team des Friedensgebetes grüßt alle Mitbetenden und wir freuen uns, wenn wieder die Zeit der Gnade kommt und wir uns freitags, vielleicht dann bleibend um 19:30 Uhr in der Kirche treffen können. – Vielleicht können wir ja dann in einem passenden Rahmen auch unser 30jähriges Jubiläum feiern.

Im Namen des Teams des Friedensgebetes grüßt Sie herzlich

Gudrun Egerer

Gottesdienst-Reihe bei Regio TV geht weiter

Weil aufgrund der Corona-Verordnung des Landes keine Gemeinde-Gottesdienste in Kirchen mehr erlaubt sind, haben sich die württembergische Landeskirche und Regio TV auf eine Kooperation verständigt.
Nach dem Start im Ulmer Münster mit Prälatin Gabriele Wulz am Sonntag werden nun aus den Prälaturen der Landeskirche - Reutlingen, Heilbronn und Stuttgart - Gottesdienstformate unter dem Titel „Du bist nicht allein“ aufgezeichnet. An den beiden verbleibenden Wochenenden der Passionszeit werden Prälat Prof. Dr. Christian Rose aus Reutlingen und Prälat Harald Stumpf aus Heilbronn den Gottesdienst gestalten. An Gründonnerstag, 9. April, ist Diakonie-Chef Oberkirchenrat Dieter Kaufmann, am Karfreitag, 10. April, die Stuttgarter Prälatin Gabriele Arnold zuständig. Den Ostergottesdienst wird Landesbischof Dr. h. c. Frank Otfried July gestaltet.

Die Gottesdienste werden über die Sender Regio TV Bodensee, Regio TV Schwaben und Regio TV Stuttgart, im Kabelprogramm und auch über Satellit ausgestrahlt.

Weitere Gottesdienste:

ZDF 9.30 Uhr: Evangelischer Gottesdienst aus der evangelischen Saalkirche Ingelheim mit Kirchenpräsident Dr. Volker Jung und Pfarrerin Anne Waßmann-Böhm.
Deutschlandfunk 10.05 Uhr: Übertragung aus der Pfarrkirche Hl. Johannes XXIII. in Köln, Zelebrant: Ralf Neukirchen, Katholische Kirche

Vergessen Sie auch nicht, welchen Schatz an Gebeten, Liedern, Bildern und guten Gedanken unser Gesangbuch bereithält!

 

Schülergottesdienste in Altshausen
Der wöchentliche ökumenische Mittwochsgottesdienst war bis ins Jahr 2003 nur für katholische Kinder gedacht, fand entsprechend in der katholischen Kirche St. Michael statt und wurde von deren Pfarrer als Messe gehalten Mit Beginn des Schuljahres 2003/2004 beschloss die Fachschaft Religion der Herzog-Philipp-Verbandsschule, diese Gottesdienste ökumenisch zu gestalten und auch für die Kinder der benachbarten Förderschule zu öffnen.
Mit einem bunten Plakat, das in jedem Klassenzimmer der Grundschule hängt, werben die Religionslehrer/innen seither für den Besuch des Gottesdienstes, der wöchentlich ein Halbjahr lang in der katholischen Kirche stattfindet und im zweiten Halbjahr in der evangelischen Kirche gefeiert wird.
Meist gemeinsam mit ihren Religionsklassen bereiten die Lehrer/innen, Gemeindereferentin Scherer und Frau Siebert vom Hör- Sprachzentrum jeweils bis zu sechs Mittwochsgottesdienste im Schuljahr vor. Musikalisch begleitet wird jeder Gottesdienst vom pensionierten Musiklehrer der Grundschule, Karl Neher.
Durchschnittlich 30 bis 40 Schülerinnen und Schüler besuchen die Gottesdienste, für die an der Herzog-Philipp-Verbandsschule traditionell die erste Unterrichtsstunde in der Grundschule am Mittwoch freigehalten wird.

Regelmäßige ökumenische Schülergottesdienste zu den großen Kirchenfesten, zu Schulanfang und -ende finden auch in den Grundschulen im Gemeindeverwaltungsverband statt.

 

Verordnung des Kultusministeriums über infektionsschützende Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Virus SARS-Cov-2 im Bereich von Gottesdiensten und weiteren religiösen Veranstaltungen und Zusammenkünften vom 21.3.2020
Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund zahlreicher Nachfragen zur Zahl der maximal möglichen Teilnehmer an Erd- und Urnenbestattungen teilen wir Ihnen mit:
Die Bestatter und das weitere Friedhofspersonal dürfen nicht mit der Trauergemeinde und nach Möglichkeit auch nicht mit dem Geistlichen in Kontakt treten. Die Bestatter bringen den Sarg bzw. die Urne vor Erscheinen der Trauergemeinde an das Grab und ziehen sich dann zurück. Sie treten dann erst wieder ans Grab, wenn die Trauergemeinde gegangen ist. Sollte so verfahren werden, muss die Zahl der Bestatter und Friedhofsmitarbeiter nicht auf die Höchstzahl 10 (inkl. Geistlichem) angerechnet werden. Unabhängig hiervon ist die Trauergemeinde aufgerufen, den vorgesehenen Abstand von Person zu Person einzuhalten.
Bitte informieren Sie sich zeitnah über Änderungen und ferner über Vorgaben der jeweils zuständigen Ortspolizeibehörde.

Mit freundlichem Gruß
(gez.) Prof. Dr. Michael C. Hermann
Ministerialrat
Leiter des Bereichs Religionsangelegenheiten/Staatskirchenrecht

  1. Evangelische Landeskirche in Württemberg

„3. Beerdigungsgottesdienste werden unter freiem Himmel durchgeführt. Sollte es behördliche Auflagen zur Größe der gottesdienstlichen Versammlung auch unter freiem Himmel geben, so sind diese einzuhalten. Die begleitenden Seelsorge- und Vorbereitungsgespräche sollten in möglichst kleinem Kreis geführt werden. Hier gilt es mit hoher Sensibilität zu handeln und Alternativen anzubieten. Auch Telefongespräche oder andere moderne Formen (MS Teams, Skype, FaceTime…) sind möglich.“

  1. Landesinnung Bestattungsgewerbe Baden Württemberg

Die nachfolgenden Punkte sind eine Empfehlung Ihrer Landesinnung.  Wir versuchen eine Klärung dieser Punkte jeweils noch mit dem Landesgesundheitsamt zu erreichen.

Bei Bestattungsfeiern würden wir folgendes Vorgehen empfehlen:

  • Eine öffentliche Einladung zu Bestattungsfeiern über Traueranzeigen o. ä. gibt es bis zum 19.04. nicht mehr.
  • Öffentliche Bestattungsfeiern finden bis zum 19.04. nicht statt.
  • Bestattungsfeiern im Familien- und Freundeskreis dürfen bis auf weiteres stattfinden, jedoch wird die Anzahl der Trauergäste auf eine Zahl unter 10 Personen begrenzt
  • Auf Abstand auch beim Eintreten achten. Menschen sollen einzeln eintreten.
  • Weihwasser und Erde werden weder in der Halle noch am Grab zur Verfügung stehen.
  • Reise – Rückkehrer aus Risikogebieten sowie Personen mit grippeähnlichen Symptomen dürfen der Feier nicht beiwohnen.
  • Auf Händeschütteln, Beileidsbezeigungen und Nähe soll verzichtet werden.
  • Am Eingang zu Feierhallen, Friedhöfen etc. werden entsprechende Hinweise angebracht.

Quelle: Stand 16.03.2020 / Landesinnung Bestattungsgewerbe Baden-Württemberg, dem Ev.

Und wenn wir wieder Gottesdienst feiern dürfen:

Trauergottesdienste werden in der Friedhofskapelle auf dem Altshauser Friedhof oder in der evangelischen Kirche in Altshausen oder in einer katholischen Kirche des Ortes abgehalten, in dem der beziehungsweise die Verstorbene gewohnt hat. Orgelmusik begleitet den Gottesdienst. Die Trauerfeier bereiten die Trauerfamilie und die Pfarrerin in einem Gespräch gemeinsam vor. Hilfreich für eine persönliche Gestaltung der Bestattung ist es, die wichtigsten Lebensdaten und den Denkspruch zur Konfirmation des verstorbenen Menschen bereitzuhalten. Trauerfeiern sind kostenlos. Die christliche Beisetzung ist ein letzter Dienst an einem unserer Mitglieder und vermittelt den Angehörigen Trost und Beistand. Da die Trauergottesdienste öffentlich sind, werden Ort und Zeit im Sonntagsgottesdienst bekannt gegeben. In der Andacht gedenkt die Gemeinde der Verstorbenen und betet für die Toten und ihre Familien. So sind Trauernde und Verstorbene in der Gemeinschaft der Gemeinde aufgehoben.

Die evangelische Trauung ist eine Segenshandlung und wird überwiegend in unserer Kirche gefeiert. Andere Trauorte sind möglich, den Wunschort sprechen Sie bitte mit unserer Pfarrerin ab. Evangelisch getraut werden können alle Paare bei denen mindestens ein Partner evangelisch ist. Bei unterschiedlichen Konfessionen, gehört Braut oder Bräutigam der katholischen Kirche an, kann die Trauung von den Geistlichen beider Kirchen zelebriert werden. Auch eine kirchliche Trauung beginnt mit weltlichen Vorbereitungen. Sie sollten Ihren Personalausweis sowie die Tauf– und Konfirmationsbescheinigung zur Hand haben. Die Pfarrerin lädt Sie zu einem Traugespräch ein, bei dem hauptsächlich die liturgischen Elemente des Gottesdienstes und damit verbundene Fragen durchgesprochen werden. Die Zeremonie folgt einem festgelegten Ablauf, der Freiraum läßt für die Mitwirkung von Angehörigen und Freunden. Steht Ihr Entschluss zur kirchlichen Hochzeit fest, nehmen Sie bitte frühzeitig Kontakt mit dem Pfarramt auf. Halten Sie einen oder zwei Ausweichtermine fest, falls Ihr Wunschtermin nicht möglich ist.

Konfirmandenunterricht 2020/2021

Konfirmiert werden kann, wer getauft ist, oder sich taufen lassen möchte, am Religionsunterricht teilnimmt, an dem die Konfirmation vorbereitenden Unterricht ordnungsgemäß teilgenommen hat sowie 2018 das 14. Lebensjahr vollendet. Ausnahmen bedürfen der Absprache mit der Pfarrerin, zum Teil auch der Genehmigung des Dekans. (Konfirmationsordnung der Evangelischen Landeskirche in Württemberg)

Unterrichtszeit: Am Mittwochnachmittag, außer in den Schulferien. Der Unterricht ist einstündig. Die Uhrzeit wird bei der Anmeldung zum Unterricht am 30. Juni um 20 Uhr im Evang. Gemeindehaus, Pfarrstraße 1, festgelegt.

Bei Fehlen bitte entschuldigen: Tel 3540 Pfarramt

Erster Konfirmandenunterricht ist am 1. Juli im Evang. Gemeindehaus

Der Beitrag für Unterrichtsmaterialien, Konficamp, Konfitag, drei Konfiblocks und mögliche gemeinsame Unternehmungen beträgt 100 €.

Wir haben die Bitte um 14-tägige Teilnahme am Gottesdienst, davon eine Trauung, Taufe und Beerdigung. Die Begleitung durch die Eltern ist hilfreich. Insgesamt sollen 20 Gottesdienste besucht werden.

Konfirmandengottesdienst mit Bibelübergabe durch den Kirchengemeinderat am 25. Oktober um 9:30 Uhr in der Kirche.

Projekte Januar/Februar 2021 (Kinderkirche, Kirchengemeinderat, Senioren, Mesnerdienst, Pfarrbüro, Weltgebetstag)

Die Konfirmation im Jahr 2021 findet am Sonntag, den 9. Mai statt. Solten es sehr viele Konfirmand*innen sein, feiern wir eine zweite Konfirmation am Sonntag, den 16. Mai.

Besondere Unternehmungen:

Konficamp 18-20. September 2020 auf der Dobelmühle in Aulendorf. Schulbefreiung wird auf Antrag gewährt. Anmeldung über das Pfarramt oder beim Elternabend am 30. Juni um 20 Uhr im Evang. Gemeindehaus.

Besuch im Dornahof

2.Oktober 2020: Sammeln der Erntegaben für den Erntedankaltar mit dem Leiterwagen

Apfelernte im Pfarrgarten Mitte Oktober  (Der Apfelsaft kann dann beim Konfirmandenuntericht getrunken werden)

November: Mitarbeit beim Kinderbibeltag

Buß- und Bettag am 18. November: Besuch des ökumenischen Gottesdienstes in der Schloß- und Pfarrkirche St. Michael. Der Unterricht fällt aus.

Mitarbeit bei der Stadtputzete im März/April 2021

Vorschlag: Erstes gemeinsames Abendmahl der Konfirmandinnen und Konfirmanden am Gründonnerstag, den 1. April 2021, 19 Uhr. Der Gottesdienst wird von den Konfirmandeneltern mit der Pfarrerin gestaltet und ist ein Tischabendmahl mit anschließendem Beisammensein und gemeinsamem Essen. (Agapefeier)

Auch alle besonderen Unternehmungen sind Teil des Unterrichts, der nach der Konfirmationsordnung 60 Stunden umfassen muss.

 

Taufgottesdienste finden in der Regel am Sonntagvormittag im Gottesdienst statt. Wir haben keine besonderen Taufsonntage, die Taufe kann nach Ihren Wünschen mit der Pfarrerin zusammen festgelegt werden. Voraussetzung dafür ist, dass mindestens ein Elternteil in der evangelischen Landeskirche ist. Pate und Patin benötigen eine Taufbescheinigung ihres Wohnsitzpfarramtes. Sie müssen in einer christlichen Kirche sein und mindestens eine oder einer der Paten muss evangelisch sein. Denn die Eltern und die Paten sagen stellvertretend für dieses Kind ja zur Taufe, bis es sich bei der Konfirmation selbst entscheiden kann. Sie übernehmen die Verantwortung dafür, dass es erfährt, dass es nicht nur Kind seiner Eltern, sondern auch ein Gotteskind ist und dass es als Gotteskind aufwachsen kann. Bei der Taufe von Jugendlichen oder Erwachsenen werden zwei Zeugen benötigt, die auch aus der Familie kommen können.
Gerne können Sie den Gottesdienst mitgestalten, sei es durch Liederwünsche, Textbeiträge oder die Formulierung von Fürbitten. Die Eltern suchen für den kleinen Täufling einen Taufspruch aus, einen Vers aus der Bibel, den sie ihrem Kind zusprechen und mitgeben möchten. Der Täufling bekommt von der Kirchengemeinde eine Taufkerze geschenkt, die bei der Taufe an der Osterkerze angezündet wird: Das Licht des Lebens für dieses Kind. Auch Erwachsene bekommen eine Taufkerze, den Taufspruch suchen sie selbst aus.

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